Raketenpflug®

Systembeschreibung Raketenpflug®-Verfahren

Raketenpflug®-Verfahren für PE-Leitungen, Stahl- und Gussrohre bis Ø 355 mm

Im Gegensatz zum Rohr- und Kabelpflugverfahren wird bei dem von der Fa. Frank Föckersperger entwickelten Raketenpflug® das Rohr direkt an ein Verdrängerteil (Rakete) montiert und in den damit geschaffenen Hohlraum eingezogen. Mit dem Verdrängerteil können Hohlräume bis 500 mm Durchmesser hergestellt werden. Somit können PE-Leitungen bis DA 355 und Stahl- und Gussrohre bis DN 200 eingezogen werden. Gleichzeitig können mit Hilfe eines auf das Verdrängerteil montierten Verlegeschachtes zusätzliche Leitungen und Trassenbänder verlegt werden. Beim Raketenpflug®-Verfahren wird der 200 – 300 m lange, vorgestreckte Rohrstrang hinter der Startgrube ausgelegt und mit dem Pflugvortrieb eingezogen. Die entstehenden Zugkräfte am Leitungsstrang werden mit Hilfe einer Messeinrichtung überwacht. Die durchschnittliche Verlegetiefe ist stufenlos von 1,00 m bis 1,70 m einstellbar.